Rückentraining mit Geräten

Prinzipiell gibt es zwei Arten, gezielt gegen Rückenschmerzen vorzugehen, nämlich ohne oder mit speziellen Hilfsmitteln. Beide Methoden haben ihre Stärken und Schwächen. Im Gerätetraining benutzt man verschiedene Hilfsmittel. Training ohne Geräte findet nur mit dem eigenen Körpergewicht statt und wird deshalb manchmal auch als Bodyweight-Training bezeichnet.Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, welches Trainingsgerät besonders gut gegen Rückenschmerzen wirkt.

Arten von Geräten und ihre Vor- und Nachteile

Der Fitness- und Reha-Markt bietet inzwischen eine riesengroße Auswahl an Geräten, die speziell dafür konstruiert wurden, die Rückenmuskeln zu stärken und Beschwerden vorzubeugen bzw. bestehende Beschwerden zu heilen. Nicht alles ist nützlich, einige Geräte können sogar Schaden anrichten. Wir möchten Ihnen deshalb hier eine kleine Übersicht bieten. Man kann Sportgeräte grob einteilen in Großgeräte und in Kleingeräte. Unter den Großgeräten versteht man im Wesentlichen die sperrigen Ergometer, Laufbänder und Kraftgeräte, also die Maschinen, die man eher im Fitnessstudio findet als zuhause. Sie haben zwei wesentliche Vorteile: Zum einen kann man mit ihnen sehr gezielt und individuell einzelne Muskeln und Muskelgruppen trainieren. Zum anderen ist es auf diesen Maschinen möglich, einen Widerstand einzustellen, der ein Vielfaches des eigenen Körpergewichts beträgt. Großgeräte bieten also die Möglichkeit eines sehr effizienten, aber isolierten Trainings. Ihre Benutzung setzt daher auch immer die Einweisung durch geschulte Trainer voraus.

Trainingsstar ist der FLEXI-BAR

Es ist unmöglich, in diesem Artikel alle Groß- und Kleingeräte vorzustellen, daher möchten wir uns auf ein besonders effizientes Gerät beschränken, das den kompletten Rücken trainiert, von jedermann benutzt werden kann und daher in Fachkreisen längst als „Wunderstab für Rumpf und Rücken“ bezeichnet wird, nämlich der FLEXI-BAR. Hierbei handelt es sich um einen Glasfaserstab, der mit einem Griff und zwei Endstücken bestückt ist. Er wird in verschiedenen Positionen in Schwingung versetzt. Diese Schwingung bewirkt die sogenannte reflektorische Anspannung der Tiefenmuskulatur, also ein automatisches „Dagegenhalten“, das damit Muskeln trainiert, die man bewusst nicht ansteuern kann. Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, der Rückentraining mit dem FLEXI-BAR so effizient macht: Egal, was unsere Rückenschmerzen verursacht, wir spüren Sie am häufigsten deswegen, weil die austretenden Nerven im Rückenmark zu wenig Raum haben und von den Wirbelkörpern buchstäblich eingequetscht werden. Durch die sanfte Schwingung des FLEXI-BARS gewinnen die einzelnen Wirbelkörper und Bandscheiben der Wirbelsäule wieder mehr Raum, man schafft also buchstäblich mehr Platz im Rücken. Training mit dem FLEXI-BAR hat aber noch weitere Vorteile, denn es wirkt in der Tiefe und stabilisiert die komplette Muskulatur an Rücken, Bauch und in den Extremitäten. Außerdem wird die Kraftausdauer trainiert und Herz und Kreislauf gestärkt. Es ist kein Zufall, dass fast alle Physiotherapeuten mit dem FLEXI-BAR arbeiten. Probieren Sie es doch einmal aus, am besten mit unseren fünf besten Übungen gegen Rückenschmerzen. Diese dauern nur ein paar Minuten, also auch nicht länger als das Zähneputzen. Und das sollten Sie sich und Ihrem Rücken gönnen – am besten täglich!

(als Text/Bild/Video?) 1. Brustkorböffner 2. Butterfly Front 3. Wirbelsäulenstrecker 4. Bambus 5. RowUpand Down